Surreale Welten


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Das Dahinter



...eine erste hilflose Erklärung



„Was die Zeit sei...? Ich weiss es, so man mich nicht fragt.
Ich weiss es nicht, soll ich´s erklären...“

Der heilige Augustinus



Wolkenberge formen sich zu rätselhaften Gebilden, im Dämmerschein des Abends und des Nebels werden Bäume zu bizarren Gestalten; den dunklen Tiefen eines alten Bergwerks entsteigen im fahlen Licht der Lampe eigenartige Schattenwesen, begleitet von seltsamen Klängen; in Tagträumen entflieht man in fremde Welten, während der Nachtmar nach den Wirrnissen des Tages sich mit ganzer Last auf dem Brustkorb festkrallt....


Das Geheimnisvolle, Düstere und Verborgene, das Dahinter , Dazwischen und Darunter, faszinierte mich seltsamerweise schon als Kind, ohne dass man sich in diesem frühem Alter schon bewusst um die Hintergründe von realen und äusseren Dingen, Erscheinungen und Vorgängen tiefergehende Gedanken gemacht hätte.

Durch Malen und Zeichnen, welches ich mir selbst beibrachte, versuchte ich schließlich, diese nicht genauer beschreibbaren inneren Vorgänge zumindest ansatzweise sichtbar zu machen.



Später, inspiriert durch Musikvideos und Plattencover,wurden Titel von Bands der Electronic-,
Psychedelic- und Progressiv-szene selbst bildnerisch interpretiert.

Meist hatte diese Umsetzung mit dem Originaltext bzw. -titel nicht mehr viel gemein; ich malte einfach das, was sich vor meinem inneren Auge abspielte.

Die bizarren Texte einiger Gruppen der Ende-Sechziger-Anfang-Siebziger-Jahre weckten schließlich mein Interesse am Surrealen und Grotesken.

Hinzu kamen die Einflüsse entsprechender Filme und Werken anderer Künstler.

Die Motive der Bilder wurzeln in allem, was uns umgibt. Im Sichtbaren, Unsichtbaren und Unscheinbaren.
Im ewigen Kreislauf von Werden, Vergehen und Wiederentstehen, der allem innewohnt.

Tief beeindruckt haben mich schon immer die Schönheit, Verletzbarkeit, aber auch der überwältigenden Stärke der belebten und unbelebten Natur und deren jahrtausende alte Verehrung durch Naturvölker, welche durch die heutigen dogmatischen "Weltreligionen" und "Gesellschaftsordnungen" im Ursprung entstellt, missbraucht oder völlig beseitigt wurden.


...es gibt ihn noch, den

HEILIGEN HAIN
....

Das Wissen über uralte germanische bzw. mitteleuropäische Bräuche sowie über WESEN der Natur wurde und wird von der amtskirchlichen Schein-"Heiligkeit" und deren Vertretern verteufelt; die tausende Jahre alten germanischen, orientalischen und fernöstlichen Heilszeichen wurden und werden durch geistige Vergewaltigung zu Un-Heilszeichen und so ihrer wahren Bedeutung beraubt.


Unser "spirituelles" Erbe lässt sich nicht ausrotten; Mama NERTHUS wird sich mit Sicherheit zu wehren wissen und auf die eine oder andere Art zurückschlagen...!




"Schamanen lernen, mit kosmischen Kräften und den Kräften der Natur, die in uns und um uns sind, zu arbeiten.

Sie erkennen, daß alles, was existiert, lebt, und überdies miteinander verbunden und voneinander abhängig ist - auf einem kosmischen Webstuhl gewebte Fäden.
.....->

->.....Stumme Felsen, plappernde Flüsse, Wolken, Bäume, Tiere und Menschen haben alle ein Leben, alle haben unterschiedliche Frequenzen im Spektrum des Seins......->


Sie können sich von der Schamanischen Art angezogen fühlen aber befürchten, daß sie Ihnen in irgendeiner Weise überlegen sein könnte.

Allerdings, wenn Sie das Leben lieben, wenn Sie Gewiss sind, daß vieles außerhalb des Reiches von normaler Erfahrung existiert, und wenn Sie träumen, dann haben Sie die Schlüssel zu den Türen der Schamanischen Vorstellung, und Sie können lernen, wie Sie sie öffnen können und lernen, mit Ihrem inneren Augen zu sehen.

Lisa Amber


Ihren Ursprung haben die Bilder weiterhin in der der unergründlichen Tiefe der menschlichen Seele und des Unterbewussten; der Psychologie und Philosophie sowie der Erfahrung mit Menschen und deren kleinen und großen Schwächen.

Oft sind es ganz alltägliche Dinge, Vorgänge und Erscheinungen, welche nicht immer in Gedanken und Worten fassbar und doch allgegenwärtig sind.

Man ahnt deren DAsein, da aber in unserer so genannten aufgeklärten Welt das Gefühl und Interesse dafür schon lange abhanden kam, bleibt dieses faszinierende ETWAS meist im Verborgenen.

Solange es unsere dekadente Spassgesellschaft vorzieht, sich von der allgegenwärtigen unheiligen Verbindung von Kirche, Politik und Wirtschaft geistig und materiell zumüllen zu lassen (ein verblödetes Volk lässt sich nun mal leichter regieren....), und ständig neue freiwillige Opfer für diesen Abfall findet,

wird sich DAS DAHINTER, DAS DAZWISCHEN und DAS DARUNTER nur den ernsthaft Suchenden auf vielfältige Weise offenbaren...



"Der Staat braucht steuerzahlende Idioten,keine befreiten Geister.
(...)
...ja, die eigenen Gedanken sind es, die bedrohlich wirken.
Sie stellen die staatlich - christliche Ordnung in Frage, sie hinterfragen und korrigieren."

Christian Rätsch



Unser DA-SEIN ist eingewoben in ein grossartiges, allgegenwärtiges ETWAS.
Wir alle ticken nach der selben geheimnisvollen Uhr, welche nie stehenbleibt, mit der wir in Einklang leben müssen und deren wir uns nicht entziehen können. Auch der grösste Ignorant wird, ohne es beeinflussen zu können, irgendwann zu der schmerzhaften Einsicht kommen, dass ES existiert.....ES begleitet uns seit jener Zellvereinigung, welche uns zu DEM werden ließ, was wir gegenwärtig zu sein glauben, bis zu deren Auflösung und...

... wer weiß....???!!!!



„ Wenn mich einer fragte was ich für die Dominante meines Schaffens halte, so würde ich antworten, dass dies das Gefühl eines großen Staunens sei. Das Wunder des Lebens und seiner Erscheinungsformen, die Rätselhaftigkeit der Ereignisse, jenes eigentümlich Wundersame, dem wir auf Schritt und Tritt begegnen, ließen mich sehr früh die Weltmit den weit geöffneten Augen des staunenden Kindes betrachten. . . Staunen und Erfurcht sind mein Leitmotiv und drücken meine Haltung gegenüber dem Leben und seinen Dingen aus . . .“

Stephan Grabinski (1926)

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